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Was hat es gebracht, das Chancenfestival in der Südstadt?

Bild Was hat es gebracht, das Chancenfestival in der Südstadt? Transparent für das Chancenfestival in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche

Vier Wochen sind seit dem Chancenfestival vergangen, genug Zeit, um mit ein wenig Abstand ein erstes Resümee zu ziehen. Schon während des Festivals wurde klar, dass die Veranstaltung mit 300 - 400 teilnehmenden Jugendlichen wirklich gut besucht war.
Ein beachtliches Ergebnis, aber Frau Gruß vom Team Chancenfestival - Diakonin der Gemeinde Lichtenhof, die das Chancenfestival veranstaltet hat - ist am Tag des Festivals ganz bescheiden: "Wenn nur eine oder einer der Jugendlichen heute einen Praktikumsplatz bekommt, hat es sich schon gelohnt", sagt sie dem Südstadtportal. Mitte Dezember 2008 ist nun klar, dass bis jetzt schon zehn Praktikumsplätze vergeben worden sind. Da erst etwa 50% der Rückmeldebogen von beteiligten Firmen eingegangen sind, können es durchaus noch mehr werden.

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Die Reaktionen auf das Chancenfestival waren bei allen positiv, die dabei waren, bei den Firmen genauso wie bei den Jugendlichen. Einige Erfahrungen müssen noch ausgewertet werden, z.B. die Tatsache, dass beim Kulturprogramm deutlich weniger Besucher waren, als bei den Workshops und der Lehrstellen- und Praktikumsbörse. Weil diejenigen, die es erlebt haben, davon wirklich begeistert waren, muss dafür gesorgt werden, dass beim nächsten Mal auch das Jugendkulturprogramm den verdienten Besucherandrang bekommt. Außerdem wäre es sinnvoll, einige Themen des Chancenfestivals durch Folge-Veranstaltungen zu vertiefen. Dass die Jugendlichen daran Interesse haben, haben sie in diesem Jahr schon bewiesen, bei zwei Abendterminen zu Bewerbungsthemen, die nach dem 15.11.2008 stattgefunden haben.

Ein nächstes Mal wird es auf jeden Fall geben, nicht nur weil Erfolg verpflichtet, sondern auch, weil immer wieder neue Jahrgänge von Jugendlichen den ersten Schritt in die Arbeitswelt gehen. So kommt von allen Seiten die Bitte, das Chancenfestival jedes Jahr durchzuführen. Der jährliche Rhythmus wäre auf jeden Fall nützlich, ja sogar notwendig, das sieht auch das Team um Frau Gruß so. Der Aufwand für Organisation und Durchführung ist aber enorm. Aus den Erfahrungen mit dem 1. Chancenfestival zieht das Team die realistische Konsequenz, dass es nur alle zwei Jahre in der Lage ist, eine solche Veranstaltung zu stemmen.

Dies ist die passende Stelle, um darauf hinzuweisen, dass Unterstützung aller Art sehr willkommen ist. Wer Ideen, Mitarbeit, Zeit, Geld oder sonst irgendetwas Nützliches beitragen will, wendet sich an Diakonin Barbara Gruß, Telefon: 0911 / 4 46 66 84, E-Mail: gruss@lichtenhof.de.

Stand: 20.12.2008
Autorin/Autor: Inge Schorr

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