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Kaufhof Nachnutzung. Das Umfeld beleben

Moderationsbüro für Zwischennutzung und Umfeldverbesserung stellt sich vor

Bild Kaufhof Nachnutzung. Das Umfeld beleben

v. l. n. r.: Alexandra Schwab, Dipl. Ing. Rita von Frantzky, Dr. Michael Fraas, Hans-Joachim Schlößl; Foto: Eberhard Schneider

Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas und der Leiter des Amtes für Wohnen und Stadtentwicklung, Hans-Joachim Schlößl, stellten am 08. Februar 2013 das Moderationsbüro für die Nachnutzung des Kaufhof Aufseßplatz vor.

Bayerngrund GmbH mit der Projektleiterin Dipl. Ing. Rita von Frantzky soll in Zusammenarbeit mit der Planungsgruppe Meyer/Schwab/Heckelsmüller, Alexandra Schwab, die Koordinierungsarbeit für die Zwischennutzungen bis zum Abriss des Kaufhofs am Aufseßplatz, die Bürgerkontakte und für die Umfeldverbesserung leisten.

Vorbehaltlich entsprechender Beschlussfassung am 21. Februar 2013 im Stadtplanungsausschuss des Stadtrats soll das Moderationsbüro in Kürze seine Arbeit aufnehmen.

Für das Projekt "ein neues Herz für den Nürnberger Süden" kommen vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 210.000 Euro Fördermittel. 100.000 Euro stehen für die Arbeit des Moderationsbüros zur Verfügung, 120.000 Euro für die Realisierung von Impulsprojekten. Nürnberg ist eine von vier Städten, die am Forschungsprojekt Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) teilnehmen. Joachim Schlößl: "Wir können also etwas ausprobieren!"

Das Moderationsbüro hat sich zwei Schwerpunkte gesetzt.

Zum einen begleitet es als Ideengeber und Vermittler die Zwischennutzung des Gebäudes bis zum Abriss. Dessen Zeitpunkt steht noch nicht fest, frühestens Ende 2013, spätestens im Jahr 2014. Aktivitäten im Haus stehen natürlich immer unter dem Vorbehalt, dass der Eigentümer Metro Properties zustimmt.

Zum zweiten geht es um die Gestaltung des Umfeldes. Von Frantzky: "Wir machen die Türen auf und gehen ins Quartier." Schwab: "Primäres Ziel ist, das Umfeld zu beleben." Das Umfeld sehen die Moderatorinnen weitläufig. "So weit wie wir die Menschen ansprechen können. Wir sprechen von der ganzen Südstadt", so von Frantzky.

Treppe im Schocken AufseßplatzLetzter Gruß an die berühmte Schocken-Treppe. Foto: Eberhard Schneider. Geplant ist, einen Teil im Erdgeschoss des Schocken-Gebäudes abzutrennen und Räume für das Moderationsbüro selbst und dessen Veranstaltungen zu schaffen. Das Büro soll zwei Mal pro Woche besetzt sein. Öffentliche Informationsveranstaltungen werden ein größeres Publikum erreichen und für die Beteiligung an Projekten werben. Dabei sollen auch "Menschen mit Migrationshintergrund einbezogen werden", so Dr. Fraas. Ziel ist eine nachhaltige Identitätsbildung der "Südstädter". Es folgen Workshops für die Akteure vor Ort und die Begleitung von Projekten.

Am Rande der Pressekonferenz führte Südstadtportal ein Gespräch mit Gerhard Faul (medienladen e. V.). Der Kulturverein möchte den etwas heruntergekommenen früheren Gaststättenbereich "Fränkische Stube" aufmöbeln und bis zum Abriss für kulturelle Veranstaltungen zwischennutzen.

Absehbar sind dabei räumliche Überschneidungen mit Plänen des Moderationsbüros. Das Moderationsbüro möchte, die Zustimmung der Eigentümerin Metro Properties vorausgesetzt, Teile des Erdgeschosses abteilen und darin Platz für das Büro selbst und Räume für die geplanten Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung schaffen.

Stand: 13.02.2013

Medienrechtlich verantwortlich für den Inhalt dieses Artikels: Eberhard Schneider

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