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Innovativer Wärmespeicher der N-ERGIE in Nürnberg-Sandreuth im Bau

Bild Innovativer Wärmespeicher der N-ERGIE in Nürnberg-Sandreuth im Bau Innenansicht des im Bau befindlichen Wärmespeichers. Foto: N-Ergie

Der Wärmespeicher ist eine Lösung auf dem Weg zur Umsetzung der Energiewende. Dadurch kann die Stromerzeugung von der Wärmeerzeugung zeitlich entkoppelt werden. Das macht den Einsatz des Heizkraftwerks Sandreuth flexibler.

Wenn mehr Strom erzeugt werden muss, weil beispielsweise wenig Strom aus erneuerbaren Energien verfügbar ist, fährt das Kraftwerk die Leistung hoch und die dabei entstehende überschüssige Wärme wird in den Speicher geladen. Je geringer der aktuelle Bedarf im Fernwärmenetz ist, desto mehr Wärme wird gespeichert. Wird dagegen viel Ökostrom in das Netz eingespeist, wird die Leistung des Kraftwerks gedrosselt und die notwendige Fernwärmeversorgung kann über die Entladung des Wärmespeichers erfolgen.

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Als Generalunternehmer startete die Bilfinger VAM Anlagentechnik GmbH im August 2013 mit dem Erdaushub. Bis Ende März sollen die Dacharbeiten abgeschlossen sein, sodass voraussichtlich im April das Spiralmontageverfahren beginnt. Bei diesem Verfahren wird das Dach des Behälters hydraulisch angehoben und dann laufend gedreht. Gleichzeitig wird die Außenwand des Speichers wie eine Spirale abschnittsweise seitlich eingezogen und verschweißt.

Im Frühjahr folgt der Einbau zweier Elektroheizer mit einer elektrischen Leistung von je 25 Megawatt (MW). Diese haben die Aufgabe überschüssigen Strom in Wärme umzuwandeln und in den Speicher zu leiten.

Voraussichtlich im Sommer 2014 wird der fertige Behälter innerhalb von rund 50 Tagen mit 33 Millionen Litern Wasser befüllt. Für Ende des Jahres ist der Probebetrieb geplant und die Fassade wird angebracht. Die offizielle Inbetriebnahme des Wärmespeichers soll Anfang 2015 stattfinden.

Aktualisierung

Der Wärmespeicher läuft seit Weihnachten 2014 im Regelbetrieb.

Stand: 09.01.2015
Autorin/Autor: Eberhard Schneider

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