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In Nürnbergs Südstadt fängt es an. Barrierefrei durch Technik und Semantik.
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Generationenhaus in St. Peter nähert sich der Fertigstellung

Bild Generationenhaus in St. Peter nähert sich der Fertigstellung Baustelle von andersWOHNEN 2010 eG im März 2015

In der Schanzenstraße, Ecke Neubleiche geht es voran. Das Generationenhaus der andersWOHNEN 2010 eG steht wenige Monate vor der Fertigstellung.
Von den 34 Wohnungen sind acht noch frei, jedoch jeweils nutzungsgebunden als Seniorenwohnung (60 plus), Wohnung für Alleinerziehende oder Wohnung für Familien. Die Bindung ist genauso Ergebnis der Projektidee wie die Mitsprache der künftigen Bewohner bei der Belegung der noch freien Wohnungen. Man muss sich mit grundlegenden Projektideen, wie der Unterstützung von Kindern, identifizieren, um ins Projekt zu passen.
Wie schon im Vorläuferprojekt andersWOHNEN in der Karl-Bröger-Straße wird die nachbarschaftliche Unterstützung von Jung und Alt angestrebt. Grob vereinfacht: Die Alten bringen ihre Zeit und Erfahrung ein, die Jungen ihre Kraft. Die siebenköpfige Arbeitsgruppe Nachbarschaftshilfe plant lang vor dem Bezug, was wie organisiert wird.

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Sie unterscheidet drei Themenfelder:

  • Leistungen, die für die gesamte Hausgemeinschaft erbracht werden (z. B. Reinigungs- und Verwaltungsarbeit),
  • Leistungen, die nur für eine bestimmte Gruppe erbracht werden (z. B. die Verwaltung des Waschmaschinenraumes mit Belegungsplan und Kostenumlage) und
  • Leistungen, die eventuell über die Hausgemeinschaft hinaus ins Wohnquartier erbracht werden können (z. B. vorpflegerische Hilfen).

andersWOHNEN 2010 eG ist eine Wohngenossenschaft. Die Mitglieder bauen ihre Wohnungen selbst und werden über ihre Geschäftsanteile an der Genossenschaft gemeinsam Eigentümer dieser Wohnungen.

Es gibt drei Arten von Mitgliedern.

  • Einige haben sich vorsorglich mit den so genannten Pflichtanteilen eingeschrieben, weil sie eventuell in einigen Jahren selbst einziehen wollen.
  • Die meisten haben bereits die zusätzlichen "Wohnungsanteile" je Quadratmeter Wohnraum eingezahlt und damit das Anrecht auf eine der Wohnungen erworben.
  • Einige unterstützen das soziale und ökologische Projekt, indem sie zusätzliche Geschäftsanteile eingezahlt oder der Genossenschaft langfristige Privatdarlehen gewährt haben. Sie investieren damit in den soliden Realwert einer genossenschaftlich verwalteten Immobilie statt in Finanzprodukte mit mehr oder weniger sicherer Zukunft.

Die Monatsmiete wird nach jetziger Kalkulation bei 10,50 Euro pro Quadratmeter plus 2 Euro Nebenkosten (also 12,50 Euro "warm") liegen.

Das mit Fernwärme versorgte Haus wird von den Eingängen im Erdgeschoss bis zur Gemeinschaftsterrasse auf dem Dach durchgehend barrierefrei nach DIN 18040-2. Außerdem wird es energieeffizient nach KFW 70, eine sehr hohe Wärmedämmleistung, die nicht nur dem Klima nützt, sondern auch den Geldbeutel schont.

andersWOHNEN 2010 ist ein innovatives Wohnprojekt in Nürnberg, das auf organisierte Nachbarschaftshilfe setzt, insbesondere auf die gegenseitige Unterstützung von Jung und Alt. Wer näheres wissen will, fragt nach bei andersWOHNEN-2010 eG, Stephanstraße 33, 90478 Nürnberg, Telefon 0911 - 597 2060, E-Mail: info@anderswohnen-2010.de

Stand: 11.03.2015
Autorin/Autor: Eberhard Schneider

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