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In Nürnbergs Südstadt fängt es an. Barrierefrei durch Technik und Semantik.
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Einkaufsführer Nahversorgung Aufseßplatz wird verteilt

Bild Einkaufsführer Nahversorgung Aufseßplatz wird verteilt

Wirtschaftsreferent Dr. Fraas (Mitte) flankiert von Funktionsträgern von HVB e. V., Südstadt AKTIV e. V., MÜSIAD e. V. und Bürgerverein Südstadt.
Foto: Eberhard Schneider

Das Nürnberger Wirtschaftsreferat hat zusammen mit drei Einzelhandelsverbänden einen Einkaufsführer für das Umfeld des Aufseßplatzes produziert. Denn "auch nach der Schließung der Kaufhof-Niederlassung gibt es am und im Umfeld des Aufseßplatzes weiterhin gute Einkaufsmöglichkeiten" so Wirtschaftsreferent Dr. Fraas.

Der Referent verteilte am Samstag den 23.06.2012 an einem Infostand vor den geschlossenen Kaufhof-Türen den Einkaufsführer mit und diskutierte mit Passanten.

Der Einkaufsführer ist ein Faltblatt, das aufgeklappt ca. 60 mal 30 Zentimeter misst und die Adressen und Standorte von 50 Unternehmen enthält. Eintragen lassen konnten sich die Handels- und Handwerksbetriebe gegen einen Beitrag zur Kostendeckung.

Der Einkaufsführer steht auch online im PDF-Format (nicht barrierefrei) zur Verfügung.

Ein Mitarbeiter des Amtes für Wohnen und Stadterneuerung holte mit einem Fragebogen Wünsche und Meinungen ein, die bei der Gestaltung der geplanten Beteiligungsplattform helfen sollen.

Bei einer Bürgerversammlung der SPD und der Umfrageaktion von Südstadt AKTIV und CSU waren bereits im Juni und Juli 2011 die Wünsche der Südstädter gefragt. Das Ergebnis (hier im Internet) stark vereinfacht: Galeria Kaufhof ist verzichtbar, EDEKA wird gebraucht als Vollsortimenter mit einem großen Angebot von Milch- und Fleischprodukten, auch von Markenartikeln.
Am Infostand waren aber auch Abweichungen von der Mehrheitsmeinung der Umfrageaktion 2011 zu hören. "Der Kaufhof fehlt schon," sagt ein Passant, "meine Frau hat praktisch allen Hausrat bei Kaufhof gekauft. Jetzt findet sie nicht mehr alles an einem Ort." Einem anderen fehlt die EDEKA überhaupt nicht. "Die bessergestellten Rentner, die die Preise von EDEKA zahlen können, werden sowieso immer weniger."

Einkaufsführer Nahversorgung AufseßplatzEinkaufsführer Nahversorgung Aufseßplatz Spannend bleibt die Frage, ab wann, wenn überhaupt, bei den beteiligten Konzernen die Wünsche und Meinungen der Umfeld-Kunden eine Rolle spielen werden. EDEKA verhandelt immerhin nach wie vor mit Metro Properties und Multi Development Germany GmbH über ein Provisorium in den jetzigen Gebäuden.

Stand: 24.06.2012

Medienrechtlich verantwortlich für den Inhalt dieses Artikels: Eberhard Schneider

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