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In Nürnbergs Südstadt fängt es an. Barrierefrei durch Technik und Semantik.
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BITKOM Webmonitor stellt fest: Häufig sind Texte am Computer nur schwer zu lesen. Barrierefreies Webdesign ist nötig.

Fast die Hälfte der PC-Nutzer klagt bei der Umfrage über zu kleine Schrift im Internet und anderen Anwendungen. Jeder Siebte der über 60-Jährigen hat häufig oder sehr häufig Probleme mit dem Lesen von Texten in Webseiten oder anderen Anwendungen.

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47 Prozent der Computer-Nutzer können am Bildschirm regelmäßig Texte schlecht lesen, weil die Schrift zu klein ist. 12 Prozent der Nutzer haben sogar häufig oder sehr häufig Probleme beim Lesen am PC.

Das hat der aktuelle Webmonitor des Hightech-Verbands BITKOM und des Marktforschungsinstituts Forsa ergeben. Dabei wurden 1005 Computernutzer befragt.

"Die Benutzerfreundlichkeit muss ein zentrales Kriterium bei der Entwicklung von Programmen und Webseiten sein", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Laut Webmonitor hat jeder Siebte der über 60-Jährigen häufig oder sehr häufig Probleme mit dem Lesen von Texten in Webseiten oder anderen Anwendungen. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es nur 6 Prozent.

Grundsätzlich gilt, dass Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit von Software sehr stark von der Programmierung abhängig sind. Maßgabe ist aus Sicht des BITKOM, dass Anwendungen und Benutzeroberflächen möglichst für alle Nutzer, also auch für ältere Menschen und Personen mit Behinderungen, möglichst ohne fremde Hilfe nutzbar sind ("Barrierefreiheit"). Jeder Nutzer sollte in einer Anwendung Anpassungen nach den örtlichen Gegebenheiten (z.B. Bildschirmgröße, Lichtverhältnisse) und seinen persönlichen Voraussetzungen (z.B. Fehlsichtigkeit) vornehmen können. Der BITKOM empfiehlt daher, bei der Erstellung von Software und Webseiten die ergonomischen Anforderungen möglichst sämtlicher Anwender ausreichend zu berücksichtigen.

Quelle: BITKOM. 03.08.2009 http://www.bitkom.org/de/presse/8477_60582.aspx

Stand: 04.08.2009
Autorin/Autor: Eberhard Schneider

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