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In Nürnbergs Südstadt fängt es an. Barrierefrei durch Technik und Semantik.
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Amoonic - Innovative Internet-Ideen aus Nürnbergs Südstadt

Bild Amoonic - Innovative Internet-Ideen aus Nürnbergs Südstadt V. l. n. r.: Silke Rehermann, Michael Niqué, Sabine Beck, Dagmar G. Wöhrl (MdB), Olga Dick, Andreas Schiffmann, Prof. Dr. Kathrin Möslein (Uni Erlangen)
Foto: Amoonic

Die Amoonic GmbH von Sabine Beck und Olga Dick ist mehr als nur ein interaktives Juweliergeschäft im World Wide Web. Auf www.amoonic.de können die Besucher das Basismodell eines gewünschten Schmuckstücks auswählen und nach eigenen Vorstellungen verändern und anpassen.
Ein CAD-Programm zeichnet das jeweilige Produkt und präsentiert es als Bild in fotorealistischer Darstellung.
Ist der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden und bestätigt die Bestellung, veranlasst Amoonic den 3D-Druck eines Modells in Originalgröße. Daraus wird die Gussform für den Rohling gefertigt.
Die Fertigstellung des Produkts übernimmt in handwerklicher Tradition ein Goldschmied.
Für die Qualitätssicherung sorgt als Produkt-Manager Goldschmiedemeister Andreas Schiffmann.

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Nach zwei bis drei Wochen kann der Kunde über sein Schmuckstück verfügen. Amoonic arbeitet daran, diese Lieferzeit noch zu verkürzen.

Die Kunden erhalten ihre individuellen Schmuckstücke nach Vorauszahlung durch Überweisung oder mit Kreditkarte. Sie haben allerdings auch ein 30-Tage-Rückgaberecht, was bei Maßanfertigungen branchenüblich sonst ausgeschlossen ist.

Der Ansatz, nur auf Bestellung zu fertigen, vermeidet bekannte betriebswirtschaftliche Herausforderungen wie eine hohe Kapitalbindung durch Lagerware und das Risiko der Produktion "an den Kundenwünschen vorbei".

Wachsmodelle im 3D-Druck Modelle in 3D-Druck für die Gussform
Foto: Eberhard Schneider

Das Angebot richtet sich vor allem an Frauen und Männer zwischen 25 und 45 Jahren, die hohe Affinität zum Internet haben und bereit sind, für hochwertigen Schmuck auch einen entsprechenden Preis zu bezahlen.

Die Webseite bietet auch eine Plattform für Schmuck-Designer, auf der sie ihre Entwürfe direkt den späteren Kunden vorstellen können. Kreative Lösungen sollen so bessere Chancen zur Umsetzung bekommen. Die Designer bekommen Provision für jedes Schmuckstück, das nach ihren Entwürfen von Amoonic verkauft und produziert wird.

Amoonic hat ihren Firmensitz in einem edel renovierten Rückgebäude in der Landgrabenstraße 121. Das Start-Up-Unternehmen wird im Rahmen des EXIST-Projektes vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Zudem wird das Projekt wissenschaftlich von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg begleitet.
Bundestagsabgeordnete Dagmar G. Wöhrl zeigte sich bei ihrem Besuch besonders erfreut darüber, dass mit Amoonic ein Unternehmen der regionalen Kultur- und Kreativwirtschaft an den Start gegangen sei.

Stand: 05.03.2012
Autorin/Autor: Eberhard Schneider

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